STERN/NEON: Rap-Band Kafvka über Nazis und Flüchtlinge: „Manchmal könnte ich einfach heulen“

Klar, direkt, provokativ – und immer politisch: Die Punkrap-Gruppe Kafvka nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit NEON sprachen sie über scheinbar plumpe Texte, die Gefahr abzustumpfen und darüber, wie schwierig es ist, das richtige Leben im falschen zu finden.

Die Bandmitglieder von Kafvka sind im Stress. Vorgestern ein Auftritt in Wien, ein Tag Pause in Berlin, direkt nach der Ankunft in Hamburg geht der Aufbau für die Show am Abend los. Dazwischen Interviews – Kafvka gehören zu den Bands, die etwas zu sagen haben, nicht nur in ihrer Musik.

Die Punkrapper aus Berlin positionieren sich politisch so klar wie wenige andere Bands. Gerade sind sie auf „Alle hassen Nazis“-Tour und setzen damit ein Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt. In ihren Songs geht es auch um Themen wie Nachhaltigkeit, Flüchtlinge und Seenotrettung. Oft mit plakativen, manchmal auch provokanten Titeln und Zeilen, die eine klare Kante zeigen, aber auch Fragen aufwerfen.

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